Struki Kompakt (4/7): Hebelprodukte verstehen: Chancen, Risiken und Einsatz im Portfolio

Shownotes

In der 4. Episode unserer siebenteiligen Finanzpunkt-Serie sprechen wir über Hebelprodukte. Im Fokus stehen ihre Funktionsweise, die verschiedenen Produktarten, typische Risiken und die Frage, für welche Anlegerinnen und Anleger sie überhaupt geeignet sind.

Host David Kunz spricht mit Dominique Böhler (Head Public Distribution Switzerland und Experte für Strukturierte Produkte) darüber, wie sich unterschiedliche Hebelprodukte je nach Marktmeinung einordnen lassen, wo Chancen und Risiken liegen und weshalb Faktoren wie Knock-out-Schwelle, Produktstruktur und Kosten für die Auswahl entscheidend sind.

Das erwartet dich in dieser Folge:

  • Was Hebelprodukte sind und welche Unterkategorien es gibt
  • Unterschiede zwischen Warrants, Knock-out-Warrants, Mini-Futures und Faktor-Zertifikaten
  • Warum Hebelprodukte eher kurz- bis mittelfristig eingesetzt werden
  • Welche Rolle Volatilität bei Warrants spielt
  • Was eine Knock-out-Schwelle bedeutet und warum sie so wichtig ist
  • Wie Finanzierungskosten und andere Marktparameter den Preis beeinflussen können
  • Warum die Produktauswahl für Anleger oft herausfordernd ist
  • Wie Emittenten und Börsen bei der Orientierung helfen können
  • Für wen Hebelprodukte geeignet sind und für wen eher nicht

- Welche typischen Fehler Anleger beim Umgang mit Hebelprodukten vermeiden sollten

🔍 Zentrale Themen: Strukturierte Produkte, Hebelprodukte, Warrants, Knock-out-Warrants, Mini-Futures, Faktor-Zertifikate, Volatilität, Finanzierungskosten, Knock-out-Schwelle, Finanzbildung

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Host: David Kunz, BX Swiss Gast: Dominique Böhler, Société Générale

🎙️ Über den Podcast: Finanz.Punkt. ist der Podcast für deine finanzielle Bildung, präsentiert von der Schweizer Börse BX Swiss. In jeder Folge spricht Host David Kunz mit Expertinnen und Experten über Märkte, Geldanlage, Aktien, ETFs und digitale Assets - einfach erklärt, verständlich und auf den Punkt.

Weiterführende Links: BX Swiss – die Schweizer Börse hinter dem Podcast Finanzen.ch – Finanzportal für Märkte, News und Analysen Société Générale – Anbieter von Strukturierten Produkten

Transkript anzeigen

00:00:03: Klar, strukturiert auf den Punkt.

00:00:05: Willkommen bei Finanzpunkt der Podcast für deine finanzielle Bildung!

00:00:13: Bei Finanzpunkt geht es heute um Hebelprodukte.

00:00:16: Gemeinsam mit Dominik Böhler von der Societé Generale klären wir was Hebel Produkte sind wie sie sich von anderen Produktkategorien unterscheiden und welche Risiken Sie mitbringen etwa Knockout, Finanzierungskosten und Volatilität.

00:00:30: außerdem Für wen eignen sie sich?

00:00:33: Und für wen?

00:00:33: vielleicht auch nicht Und welche Vorkenntnisse braucht es?

00:00:37: Bleib dran und abonniere Finanzpunkt, damit du keine Folge von Staffel zwei verpasst.

00:00:42: Ja lieber Dominik!

00:00:44: Wir haben schon darüber gesprochen was normale Hebelprodukte sind und auch die verschiedenen Anlageklassen.

00:00:49: heute wollen wir ein bisschen näher eintauchen und deshalb ganz zum Beginn vielleicht ja was ist dein Hebel-Produkt?

00:00:57: Also ein Hebel Produkt ist auch ein normales strukturechtes Produkt.

00:01:02: Aber ich würde sagen, die Einsatzmöglichkeiten von Hebeprodukten ist am vielfältigsten in der Kategorie von strukturierten Produkten generell.

00:01:12: Ein Hebe-Produkt gibt es zwei, drei verschiedene Subkategorien.

00:01:20: also wir haben Warrens, wir haben Knockout Warrens und Minifutures.

00:01:23: Wir haben Faktor Zertifikat.

00:01:24: Das sind so die viergängigsten.

00:01:26: Und diese Hebe Produkte sind optimale Finanzprodukte, um Gelegenheiten im Markt auszunutzen.

00:01:37: Man kann sie teilweise ein bisschen spekulativ einsetzen also wo man einen sehr hohen Risiko aber dafür sehr hohe rendite Möglichkeiten fährt und man kann es taktisch einsetzen um kurzfristige Kurzbewegungen zu optimieren.

00:01:55: einsetzen, indem man ein sehr konsortiv also einen Hebelprodukt mit im Verhältnis geringem Risiko um eine schwere Aktie ein bisschen mehr Pepp reinzubringen.

00:02:06: oder man kann Hebel Produkte auch einsetzen um sich quasi eine Versicherung für Position in Portfolio zu bauen.

00:02:12: Das nennt man im Fachjargo Haging.

00:02:14: und beim Hebel Produkt du sagtest schon kurzfristige Marktschancen.

00:02:19: siehst Du Hebel-Produkte tatsächlich nur kurzfristig?

00:02:22: Oder gibt es auch Gründe die länger zu halten?

00:02:24: Ja, also wie bei anstrukturierten Produkten muss man eine Marktmeinung haben.

00:02:29: Man hat jetzt eine Markt-Meinung im Markt gebildet und denkt ein Basiswelt wird um fünf Prozent in den nächsten paar Wochen steigen.

00:02:38: Wenn es natürlich gut läuft kann man drin bleiben.

00:02:42: Also da gibt's Aktien die laufen seit zwei drei Jahren in die richtige Richtung für Anlegerinnen.

00:02:48: Da kann man auch drinbleiben Aber prinzipiell ist das eher kurz bis für mittelfristige Investments.

00:02:56: Man muss auch aufpassen bei den Heberprodukten, es gibt gewisse Heber Produkte die haben kein Verfalldatum wie bei Mini Futures oder Factor Certificate.

00:03:03: das heißt aber PC.

00:03:04: nicht dass das ein Produkt ist um möglichst lange zu erhalten sondern einfach die Ausgestaltung ist so gemacht worden damit man halt nicht immer wieder neues Produkt aussuchen muss wenn wieder eine Gelegenheit sich ergibt im Markt.

00:03:17: Ja, und verschiedene Begriffe haben wir vorher schon kurz angetönt.

00:03:21: Will ich noch mal trotz darauf eingehen?

00:03:24: Haben auch gewisse Risiken insbesondere.

00:03:27: Magst du ein paar Begrüsse vielleicht kurz erklären sowie Knockout, Finanzierungskosten und Volatilität?

00:03:32: Ja genau!

00:03:33: Also es gibt Risiken im Produkt selber.

00:03:37: Es gibt Machtparameter die einen Einfluss haben auf das Hebelprodukt, dann gibt es auch noch infrastrukturelle Risiken.

00:03:46: Das ist die Preisverfügbarkeit.

00:03:49: bei den Hebel-Produkten ist es relativ vielfältig aber einige von diesen Risikern sind bei sämtlichen Finanzprodukten der Fall.

00:03:55: Aber lassen Sie mal kurz über die Volatilität weil die Volatility wird viel gesprochen.

00:04:01: zum Nocker komme ich nachher auch noch und wenn ich's vergesse bitte erinnere mich nochmal daran.

00:04:05: Also die Volativität ist quasi ein Parameter vom Markt.

00:04:09: wie hoch erwartete Schwankungsbreite ist von einem Basiswert für eine bestimmte zukünftige Laufzeit.

00:04:17: Jetzt, wenn die Volatilität relativ hoch ist hat das einen positiven Preiseinfluss auf Warrens.

00:04:27: Warrens ist eine Subkategorie von Hebelprodukten.

00:04:31: Sehr attraktive Vehikel, aber von der Preisgestaltung vielleicht eher ein bisschen die komplexeren im Vergleich zu Noka-Warriors oder Faktorzertifikate.

00:04:40: Jetzt wenn die Volatilität in den Markt steigt heißt das dass die potenzielle Schwankungsbreite eines Basiswertes für die Zukunft höher ist.

00:04:50: nach unten ist allerdings limitiert bei null also bei null quasi weiter runter als null kann er nicht sinken.

00:04:57: das heisst nach oben nicht limitiert.

00:05:00: Deswegen hat das einen positiven Preiseinfluß, je höher die Volatilität, desto größer ist auch meine Gewinnschance.

00:05:07: Das gibt Wert bei einem Warrant.

00:05:10: Jetzt wenn die Volatility sinkt wird der Warrent an Wert verlieren.

00:05:14: Das sind jetzt so Machtparameter die man kennen muss.

00:05:18: ich will es jetzt auch nicht viel komplizierter machen aber wenn man in ein Warront investiert sollte man die Volatile kennen den Einfluss davon.

00:05:27: Knockout Warrants, was ich nicht vergessen wollte wegen der knock out Schwelle.

00:05:32: Ein knock-out warrant ist quasi ein Produkt das Volatilitätsneutral ist.

00:05:36: Das heißt wenn die Volatilität steigt oder sinkt bewegt sich der Preis anhand dieses Parameters?

00:05:42: Nicht!

00:05:43: Aber generell wenn die Schwankungsbreite höher ist im Markt ist die Wahrscheinlichkeit allenfalls auch größer dass diese knock out Schwelle getriggert wird.

00:05:53: jetzt knockout warnt wie auch in minifuge, die haben alle knockoutschwellen.

00:05:58: wenn diese getriggert werden im negativen fall weil man falsch gelegen ist mit seiner markterwartung fährt man mehr oder weniger ein Totalverlust ein.

00:06:06: Das ist auch ein Risikoparameter, es gibt noch weitere.

00:06:11: das Risiko also selbst wenn Zinsen sich im Markt anpassen kann das Einfluss haben minimal einen kleinen Einfluß auf den Preis des Hebelproduktes dass allerdings auch auf andere strukturierte Produkte oder andere finanzieren.

00:06:23: sogar aktive Fonds werden einen positiven und negativen Preiseinfluss haben.

00:06:28: da sind viele diese kleine Details.

00:06:30: Man muss sich dessen bewusst sein.

00:06:32: Wenn man Fragen hat dazu, kann man sich im Netz informieren.

00:06:36: Man kann auch hier Zeit einen Emittenten anrufen.

00:06:39: Ja und du sprichst es dann?

00:06:41: Wir hatten's auch in der vorigen Folge schon gesagt Es gibt sehr viele Produkte.

00:06:45: soweit ich weiß, habt allein ihr als Anbieter über zwanzigtausend Hebelprodukte in der Schweiz derzeit aktiv Und deshalb ist es für die Zuhörer und Zuschauer nicht immer ganz einfach, da auch das richtige Produkt zu finden.

00:06:59: Deshalb umso wichtiger gerne bei der Börse oder auch beim Emittenten nachzuschauen welches das richtige Produkt ist.

00:07:05: Jede Emitent hat so aus meiner Sicht in der Schweiz also nicht seine Lieblingsprodukte aber ein Steckenpferd was ihm besonders gut liegt und wo er besonders stark drin ist.

00:07:16: Wo seid ihr besonders stark drinnen?

00:07:18: Kannst du da etwas sagen?

00:07:19: Also

00:07:19: wie ist denn Besonderschaft bei den Hebelprodukten?

00:07:22: Das liegt uns am besten.

00:07:24: Also das ist vor allem im öffentlichen Vertrieb von strukturierten Produkten von der Societe General.

00:07:28: Wir haben verschiedene Teams, sie machen verschiedene Sachen Aber unsere Stärke in meinem Team sind es vor allem die Hebelprodukte.

00:07:34: Wo sehen wir dort besonders stark?

00:07:35: Also schon da zu mal vor Ich glaube mittlerweile fünfzehn Jahren waren mir auch diejenigen, die das Fakto-Zertifikat in die Schweiz gebracht hat Wie ist denn besonders stark auf Hebel Produkte Die die Wertentwicklung Einzel-Aktien oder Rohstoffe replizieren.

00:07:52: Dort sind wir besonders stark, warum sind wir da besonders stark?

00:07:56: Du hast es schon eingangs erwähnt, zwanzigtausend Hebelprodukte mindestens bieten wie in der Schweiz an.

00:08:02: europaweit sind wir glaube ich mittlerweile also müssen noch mein Kollegen in Deutschland fragen aber das sind wir bei.

00:08:08: dreihundert und fünfzigtausende Produkte um sowas managen zu können ist nicht so dass dass wir x tausend händler Im Handelssaal haben die dann eine Handvoll von Hebelprodukten Managern oder Struckris, sondern wir haben dort Systeme, die uns dann helfen.

00:08:22: Dann global die Position zu hedgen also unsere Markt abzusichern damit wir auch die Preis-Stabilität garantieren können.

00:08:30: Wir haben großen die in die Systeme investiert und wir haben die System gut optimiert so dass wir heutzutage extrem schnell im Markt agieren können und reagieren können.

00:08:44: Das heißt, mittlerweile mit unserem Setup brauchen wir innovative Partner wie auch die BX einen davon ist.

00:08:51: Wir sind in der Lage innerhalb von eins bis zwei Stunden neues Produkt in den Markt zu bringen.

00:08:57: Das können nicht alle Emittenten!

00:08:58: Und das ist insofern sehr wichtig dass wenn es eine große Bewegung gegeben hat im Markt und die bestehenden Produkte vielleicht nicht mehr ganz so attraktiv sind, können wir innerhalb von ein bis zwei stunden neues Produkt nachschießen.

00:09:10: Die Anlegerinnen und Anlegers haben bei uns eben eine Top-Auswahl.

00:09:13: Das ist einmal das Eine, und das Andere ist auch, wir sind auch global tätig und wir haben einen engen Austausch mit anderen Teams die das gleiche machen wie ich in Frankreich, in Hongkong, in Frankfurt etc... Wir lernen viel voneinander und spüren von ihnen auch was in ihren Märkten momentan gut läuft.

00:09:33: Und das erlaubt es uns auch in der Schweiz so etwas zu bringen.

00:09:36: und manchmal was erst in Paris gut läuft findet auch Anklagen in der Schweiz oder umgekehrt.

00:09:42: Und das ist so quasi unsere Stärkers, nicht nur die Produkte aber vor allem die Investitionen in unsere Systeme erlaubt es uns eine gewisse Flexibilität zu haben und da zu sein für den für die Investoren.

00:09:52: Wenn wir noch mal darauf zurückkommen, wie finde ich als Anleger das richtige Produkt?

00:09:57: Wir haben gesagt über zwanzig tausend.

00:09:58: Natürlich sehr viel weniger, wie der deutsche Markt bereitstellt.

00:10:02: Es ist ein bisschen eine andere Markt noch in Deutschland.

00:10:04: aber was macht ihr konkret um dem Anlegger?

00:10:08: auch Sinnkomplexe Produkte da sind wir uns glaube ich einig Aber die so möglichst einfach den Kunden auch zu erklären Was macht ihr da besonders?

00:10:17: Ja also dass das schöne.

00:10:19: heutzutage haben wir so viele Möglichkeiten.

00:10:21: Die Herausforderung ist, dass diese verschiedenen Möglichkeiten nicht die Möglichkeit fokumentiert und somit eigentlich der Grunde fast nichts mehr findet.

00:10:28: Wir haben auf unserer Internetseite wie auch auf der Seite vom Verband einfache Produkterklärungen.

00:10:34: Nur muss man wissen was man machen will und deswegen gibt es aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten.

00:10:39: Man nimmt Kontakt mit der Börse.

00:10:41: Die BX ist eine retail Investorenfreundliche Börsee wo man in Kontakt treten kann.

00:10:48: oder man nimmt das Telefon in die Hand und ruft den Anbieter des Produktes an, und lässt sich kurz vielleicht seine Macht oder man teilt die Machterwartung mit dem Emittenten und Börse.

00:11:00: Und dann kann man sagen das könnte allenfalls interessant sein!

00:11:04: Wir können keine Produkteempfehlung machen aber wir können die Unterschiede aufzeigen.

00:11:08: und was wir heutzutage einfach haben und dass ist das was ich persönlich benutzen würde wenn ich das benutze auch für andere Dienstleistungen egal was ich mich informiere heutzuttage ist mit der künstlichen Intelligenz.

00:11:20: Da kann man eine Frage stellen oder sein Szenario erläutern und dann kriegt man eine Antwort.

00:11:25: Ich würde trotzdem vielleicht noch mit der Böse oder einem Produktanbieter Kontakt darauf nehmen, um zu gucken ob man das richtig verstanden hat.

00:11:31: Aber das funktioniert ja mittlerweile wirklich richtig gut.

00:11:34: Also selbst ich, wenn ich was raussuchen, eine Option scheinen oder einen Warrant- oder Knockout lasse mir sogar auf meine Markterwartung dann den möglichen Gewinn oder Verlust ausrechnen.

00:11:45: also das funktioniert wirklich sehr gut mittlerweile schon.

00:11:48: und so wie du sagst man muss immer noch mal ein Check machen ob es auch richtig berechnet wurde.

00:11:52: alles aber funktioniert aus meiner Sicht tatsächlich schon viel besser als erwartet.

00:11:57: Und vielleicht noch eine Gänzung dazu Wenn man sich über ein Produkt informiert und man ist jetzt oft positiv eingestanden, ja okay wenn die Achse so einen Subverhält dann passiert das.

00:12:09: Man muss sich aber auch fragen was passiert, wenn ich unrecht hatte?

00:12:13: Man muss selber auch kritisch sein, selber Devil's Advocate spielen und einfach zu verstehen, wenn es schief vielleicht etwas passiert dann wirklich und sich auch einmal dieses Szenario durchrechnen.

00:12:23: Und dann auch wichtig zu sagen wie weit Marie ist mit!

00:12:26: Richtig, genau.

00:12:26: Und geht dann raus und warte vielleicht nicht noch mal so lange bis es wieder erholt.

00:12:31: Das ist ja oft der Fehler was auch viele Anfänger machen.

00:12:35: Genau.

00:12:35: Dass

00:12:35: sie manchmal auch einfach zu langan schauen wenn's in die falsche Richtung läuft.

00:12:39: Die

00:12:39: Hoffnung ist nicht immer gut?

00:12:41: Ja.

00:12:42: Vielleicht noch abschließende Frage Hebelprodukte.

00:12:44: wir haben gesagt gibt bei der Klasse Hebel Produkte sicher auch einfache Produkte und komplexere Produkte wie Warrens?

00:12:52: Ja, für wen sind diese Produkte insgesamt geeignet?

00:12:55: Oder kannst du auch sagen es gibt eine Kundengruppe oder eine Anlagegruppe wo sie vielleicht auch nicht geeignets sind.

00:13:03: Ich knüpfe ein bisschen an dem was ich vorhin gesagt habe.

00:13:06: Es gibt bei Heberprodukten das Risiko ist einfach höher Ist nun mal so.

00:13:11: Man muss sich ausrechnen können oder man soll sich ausreichen was mein Maximalverlust ist und wenn man das gut tragen kann ist es ne Option wenn man bereitet sich dass Risiko im Portfolio ein bisschen höher zu schrauben.

00:13:24: Jemand, der das Risiko nicht tragen kann ist garantiert nichts.

00:13:29: Das andere ist wenn man mit Hebelprodukte arbeitet ist es ein bewusstes Investing wie ich eingangs gesagt habe eher kurz bis mittelfristig.

00:13:39: Dafür muss man ein bisschen Zeit aufhören.

00:13:41: Man kann es nicht wie in ITF ins Portfölow reinlegen und dann zehn Jahre lang in zehn Jahren mal wieder mal gucken was passiert ist oder Das ist beim Heberprodukt nicht der Fall, man muss sich ein bisschen die Zeit nehmen.

00:13:52: Es macht aber auch Spaß!

00:13:54: Man ist dabei, ich denke das darf ich vielleicht nicht laut sagen obwohl jetzt im Poker sage ich das laut.

00:13:59: Das investieren kann auch Spaß machen weil man ist dabei und man kriegt... man muss die Nachrichten verfolgen.

00:14:05: es ist ein bewusstes und aktives Investieren.

00:14:08: Und wenn man nicht bereit ist diese Zeit auf sich zu nehmen oder diese Zeit auszuwenden würde ich behaupten ist das vielleicht nicht das optimale Produkt

00:14:16: für Vielleicht, an das noch eine anschließende Frage.

00:14:19: Was hältst du denn?

00:14:20: Lies man auch ganz oft insbesondere auf einen gewissen Influencern.

00:14:24: was hältst Du denn davon dass manche sowas wie ein Zockerdepot anlegen also ein zweites Portfolio und da ein bisschen Spielgeld rein haben und dann sich da mal die Hebelprodukte anschauen und so ein bisschen an die Materie herantassen.

00:14:38: Hältst du das davon oder ist es der falsche Ansatz.

00:14:42: Ich würde nicht sagen, das ist der falsche Ansatz.

00:14:44: Das ist ein Spaßansatz!

00:14:47: Ich tue mir schwer dazu zu bestätigen wie du das gerade gesagt hast David weil es sind ja eigentlich per se nicht so viele Produkte.

00:14:54: Es ist auch bei weitem kein Casin das was komplett anderes oder?

00:14:57: Wenn man sich ein kleines Budget zur Verfügung stellt um das Risiko höher zu fahren im Portfolio weil man halt auch gern dabei ist, das finde ich eine super Sache.

00:15:10: Aber in deiner Darstellung, da tue ich mir das Schädterst genau so zu bestätigen!

00:15:14: Deshalb

00:15:14: habe ich es so gesagt.

00:15:15: Sehr gut!

00:15:16: Vielen Dank Dominic!

00:15:18: Das

00:15:18: war's für heute bei Finanzpunkt.

00:15:20: Wenn dir die Folge gefallen hat abonniere unseren Podcast und empfiehle uns weiter Nächste Woche.

00:15:25: gehts weiter.

00:15:26: Wir tauchen tiefer ein In die Welt der strukturierten Produkte Mit dem Thema Risikobetrachtung und Marktstruktur Bleibt dran.

00:15:36: Das war Finanzpunkt, der Podcast für deine finanzielle Bildung.

00:15:40: Präsentiert von der Schweizer Börse BX Swiss und dem Finanzportal Finanzen.ch.

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